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Bremen – Handelsstadt am Fluss

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Bremen – Handelsstadt am Fluss

Kolonialwarenladen

Die Wirtschaftsgeschichte der Stadt Bremen vom Zeitalter der Industrialisierung bis zum Ende des 20. Jahrhunderts steht in diesem Ausstellungsteil im Mittelpunkt. Ein sichtbares Zeichen für den wirtschaftlichen Aufschwung Bremens stellt die „Nordwestdeutsche Gewerbe- und Industrieausstellung“ aus dem Jahre 1890 dar, die unmittelbar mit der Geschichte des Übersee-Museums zusammenhängt. Sie ist Ausgangspunkt für einen Erkundungsgang durch Bremen als Handelsstadt am Fluss.

An die atmosphärische Inszenierung der „Handelshalle“ schließt sich ein nostalgischer Kolonialwarenladen und ein Supermarkt an. Weiter werden die Veränderungen in der Kaufmannschaft und im bremischen Wirtschaftsleben aufgezeigt: vom familiären Kontor zur Informationszentrale und vom alten Lagerschuppen mit exotischem Stückgut aus Übersee zur modernen Hafenwirtschaft mit den angegliederten Industrien. Die Entwicklung der Weser als Lebensader des bremischen Handels wird vom Urstrom bis zur Bundeswasserstraße aufgezeigt, einschließlich der steten Bemühungen um den Erhalt ihrer Schiffbarkeit.