Menü:
Pfad:Die Gliederung des Übersee-Museums - ..... -

Die Stellersche Seekuh - dem Klimawandel erlegen

Seiteninhalt:

Die Stellersche Seekuh - dem Klimawandel erlegen


 

Die von dem Naturforscher Steller 1753 beschriebene Seekuh starb bald nach Veröffentlichung der Beschreibung aus. Sie hielt sich gern im seichten Wasser auf, war sehr friedfertig und somit eine leichte Beute für Pelz- und Robbenjäger, die ihretwegen auf den Kommandeurinseln Station machten. Es wäre aber falsch, ihr Verschwinden allein der Bejagung durch den modernen Menschen zuzuschreiben: Klimatische Veränderungen und auch die Jagd durch die einheimische Bevölkerung hatten die Bestände schon vorher entscheidend vermindert.

 
 

Das im Überseemuseum ausgestellte Hautstück der Stellerschen Seekuh ist das größere der beiden weltweit noch vorhandenen Exemplare.