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Die Weser

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Die Weser

Hafenmodell
 
 
Auwald mit Elch
 
Flussboot, Deck
 

 
Möwen
 
 

Die Weser versandete im Laufe des Jahrhunderte immer mehr. Im 18. und 19. Jahrhundert konnten seegängige Schiffe Bremen nicht mehr erreichen. Sie wurden im Bereich der Wesermündung entladen. An der Gestemünde wurde der neue Bremer Hafen gebaut, Bremerhaven. Aber Bremen bleib der Haupthandelsplatz.
Alle Güter mussten mit kleinen Flussbooten nach Bremen gebracht werden, bis die Weserkorrektur das Problem löste. Sie ist ein technisches Meisterwerk. Durch den Querschnitt des Flusses hält die Weser selber die Fahrrinne frei, muss dabei aber ständig unterstützt werden. Heute können Schiffe bis zu 9 Metern Tiefgang Bremen erreichen. Aus dem Fluss ist eine Seefahrtsstrasse geworden.

Die Natur wurde heftigen Eingriffen unterworfen. Aus den Flußauen entlang der Weser machten die Menschen schon im Mittelalter eine Kulturlandschaft. Aus dieser wiederum wurde eine Seewasserstrasse. Die notwendigen wirtschaftlichen Anpassungen wurden mit einer starken Verminderung der Arten bezahlt.
Auwälder entstehen, wo ein Fluss in seinem Lauf nicht begradigt ist und Hochwasser ungehindert über die Ufer treten können. In vielen Flussgebieten wird heute eine Wiederbelebung der Natur angestrebt. Eindeichungen werden zurückgebaut. Die Landgewinnung hat sich als unwirtschaftlich erwiesen.
Für eine Hochseewasserstrasse wie die Weser ist dies nicht denkbar. Hier müssen die Funktion als Seeschifffahrtsstraße und der Naturschutz gegeneinander abgewogen werden.