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Patenkinder Massai-Schmuck

Der Pate ist Herr Uwe Haats.
Tabakbehälter
Tansania/Kenia, Massai
Die Männer der Vieh züchtenden Massai sind in drei Altersklassen – Hütejungen, Krieger und Älteste – und weitere untergeordnete Gruppen eingeteilt. Männer, die das Kriegeralter hinter sich haben, führen auch heute noch Tabakbehälter für Schnupf- oder Kautabak mit sich. Diese Tabakbehälter werden auch als Schmuck um den Hals gehängt.
Der Behälter hat eine Höhe von 3,5 cm, eine Breite von 17 cm und eine Tiefe von 3 cm und besteht aus Holz, Metall, Glasperlen und Leder. Er kam 1974 durch Tausch mit dem Völkerkundemuseum von Portheim-Stiftung, Heidelberg, ins Übersee-Museum.
Patenschaftswert: 100,00 Euro

Halsband
Tansania/Kenia, Massai
Solche Bänder gehören zum Schmuck der Krieger und werden eng am Hals getragen.
Das Objekt hat einen Durchmesser von 12 cm und besteht aus Glasperlen, Leder, Kunststoff, Draht und Perlmutt. Es stammt aus einem Tausch im Jahr 1974 mit dem Völkerkundemuseum von Portheim-Stiftung, Heidelberg.
Patenschaftswert: 100,00 Euro

Die Paten sind Gerda und Gerd Sippel.
Halskragen
Tansania/Kenia, Massai
Die Männer der Vieh züchtenden Massai sind in drei Altersklassen – Hütejungen, Krieger und Älteste – und weitere untergeordnete Gruppen eingeteilt. Weibliche Personen der Massai dürfen solche Halskragen – in der Regel mehrere übereinander – tragen. Die größte Anzahl und die größten Kragen tragen die Mädchen, die die Krieger ins Kriegerdorf begleiten.
Das Objekt hat einen Durchmesser von 22 cm und besteht aus Glasperlen, Leder, Weißblech und Metall. Es stammt aus einem Tausch im Jahr 1974 mit dem Völkerkundemuseum von Portheim-Stiftung, Heidelberg.
Patenschaftswert: 100,00 Euro

Die Patin ist Frau Christel Kober.
Armband
Tansania/Kenia, Massai
Von Männern, selten auch von Frauen, wird ein Armband getragen, dessen Form europäische Armbanduhren nachahmt.
Das Objekt hat einen Durchmesser von 6 cm und ist aus Glasperlen, Leder und Garn gefertigt. Es stammt aus einem Tausch im Jahr 1974 mit dem Völkerkundemuseum von Portheim-Stiftung, Heidelberg.
Patenschaftswert: 100,00 Euro

Der Pate ist Herr Hans-Peter Tobias.
Stirnband
Tansania/Kenia, Massai
Solche Stirnbänder waren eine zeitlang Mode bei den Massai-Mädchen, gehörten aber nicht zum Alltagsschmuck. Die Mädchen trugen sie so, dass die beiden Kettchen von den Schläfen unter den Augen zur Nasenwurzel und über die Stirn führten.
Das Objekt hat eine Höhe von 12 cm, eine Breite von 16 cm und eine Tiefe von 17 cm und besteht aus Leder, Glasperlen, Perlmutt und Metall. Es stammt aus einem Tausch im Jahr 1974 mit dem Völkerkundemuseum von Portheim-Stiftung, Heidelberg, ins Übersee-Museum gekommen.
Patenschaftswert: 100,00 Euro

Die Patin ist Frau Barbara Schulz-Ahmad.
Ohrringe
Tansania/Kenia, Massai
Solche Messingdoppelspiralen wurden früher von verheirateten Frauen getragen – entweder mit einem Lederriemen im Ohr oder wenn die Spiralen zu schwer waren, mit einem Lederriemen über dem Kopf.
Das Objekt hat eine Höhe von 3,5 cm, eine Breite von 22 cm und eine Tiefe von 10 cm und besteht aus Bronze und Leder. Es stammt aus der Sammlung Umlauff, die 1937 erworben wurde.
Patenschaftswert: 200,00 Euro

Ohrringe
Tansania/Kenia, Massai
Die Männer der Vieh züchtenden Massai sind in drei Altersklassen – Hütejungen, Krieger und Älteste – und weitere untergeordnete Gruppen eingeteilt. Alte Massai-Männer tragen wenig Schmuck. Abgesehen von diesen Ohrringen mit großen roten Perlen entspricht ihr Ohrschmuck dem der älteren Krieger.
Die Ohrringe sind 5 cm hoch und 4 cm breit. Sie wurden aus Draht und Glasperlen gefertigt. Sie stammen aus einem Tausch mit dem Völkerkundemuseum von Portheim-Stiftung, Heidelberg, im Jahre 1974.
Patenschaftswert: 100,00 Euro

Der Pate ist Herr Knut Rudolph.
Knöchelband
Tansania/Kenia, Massai
Krieger tragen solche Bänder, die mit drei Perlenreihen bestickt sind, an den Fußgelenken oder Waden.
Die Knöchelbänder haben einen Durchmesser von je 9,5 cm und bestehen aus Glasperlen, Draht und Kupferdraht. Sie sind aufgrund eines Tausches im Jahr 1974 mit dem Völkerkundemuseum von Portheim-Stiftung, Heidelberg, ins Übersee-Museum gekommen.
Patenschaftswert: 100,00 Euro

Die Paten sind Frau Renate Wichmann und Herr Heinz-Günter Wichmann.
Knöchelband
Tansania/Kenia, Massai
Ältere Krieger tragen solche Bänder, die mit vier Perlenreihen bestickt sind, an den Fußgelenken oder Waden.
Die Knöchelbänder haben einen Durchmesser von 9,5 bzw. 14 cm und bestehen aus Leder, Glasperlen, Messing und Weißblech. Sie sind aufgrund eines Tausches im Jahr 1974 mit dem Völkerkundemuseum von Portheim-Stiftung, Heidelberg, ins Übersee-Museum gekommen.
Patenschaftswert: 100,00 Euro

Die Patin ist Frau Doris Bettmann.
Oberarmschmuck
Tansania/Kenia, Massai
Solcher Oberarmschmuck wird von den Kriegern getragen. Neben Glasperlen finden sich darin auch Teile von Reißverschlüssen als Materialien wieder.
Das Band hat einen Durchmesser von 9 cm und besteht aus Leder, Glasperlen und Weißblech (Reißverschluss). Das Objekt ist aufgrund eines Tausches im Jahr 1974 mit dem Völkerkundemuseum von Portheim-Stiftung, Heidelberg, ins Übersee-Museum gekommen.
Patenschaftswert: 100,00 Euro

Die Patin ist Frau Bärbel Gäbler.
Oberarmspange
Tansania/Kenia, Massai
Krieger haben das Recht, bestimmte Schmuckstücke zu tragen. Früher gehörten dazu die Spangen, die am linken Oberarm getragen wurden.
Das Objekt hat eine Höhe von 8,5 cm, eine Breite von 11 cm und eine Tiefe von 13 cm und besteht aus Holz, Kupfer und Glasperlen. Es stammt aus der Sammlung Umlauff, die 1937 erworben wurde.
Patenschaftswert: 200,00 Euro
