Seiteninhalt:
weitere Patenkinder Asien

Der Pate ist Peter F. J. Gerhard.
Shamo
Gallus gallus forma domesticata
Seit Reisende um 1880 die ersten Hühner dieser Rasse von Japan nach Deutschland mitbrachten, steht der Name „Shamo“ bei uns als Synonym für japanische Kampfhühner. Allerdings gibt es in Japan mehrere Shamo-Rassen, weil dieses Wort auf deutsch lediglich „Kämpfer” heißt.
Durch ihre offensive Körperhaltung und den kurzen, breiten Kopf sind alle Shamos schnell als Kampfrasse zu erkennen. Hinzu kommen eine knappe Befiederung und die langen Beine. Die Farben spielen bei dieser Rassezüchtung übrigens keine Rolle. Die Jahrhunderte lange Züchtung hat aber nicht nur das Aussehen verändert, sondern auch den Charakter: Vor allem die Hähne lassen keinen anderen Hahn neben sich gelten und kämpfen im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Umfallen. Auch das Zusammenleben mit Hennen ist verändert, denn entgegen dem Bankivahuhn als „Ur-Huhn” und nahezu allen anderen Rassen leben Shamos praktisch in Einehe. Die Zahl der Eier, die eine Shamo-Henne legt, ist geringer als bei den meisten anderen Hühnerrassen.
Unser Shamo-Hahn stammt aus einer Fasanerie und zeigt seine Rassemerkmale in hervorragender Weise.
Patenschaftswert: 100,00 Euro

Der Pate ist Herr Fred Werner.
Chabo-Hahn
Gallus gallus forma domesticata
Der Name „Japan-Zwerghuhn” für den Chabo verrät nur bedingt die Heimat dieser Zwerghuhn-Rasse: Seine endgültige Form erhielt der Chabo zwar in Japan, aber ursprünglich kommt er aus China. Er repräsentiert übrigens eine echte Zwerghuhn-Rasse, ist also nicht die „Bonsai-Form” eines vorher bestehenden Großhuhns.
Chabos gibt es in verschiedenen Farben und Federformen. Allen gemein sind sehr kurze Beine, der hoch getragene Kopf und das üppige Federkleid. Sehen sie auch wegen ihres watschelnden Gangs aus wie die Clowns unter den Hühnern, so zeichnen sie sich durch ihre ruhige, zutrauliche Art aus und sind untereinander sehr verträglich. Deshalb werden Chabos in Japan sogar in Stadtwohnungen gehalten. Das geht auch deshalb problemlos, weil selbst das Krähen der Hähne wohltönend klingt und leise ist.
Unser Chabo-Hahn stammt aus einer Fasanerie und offenbart durch seine hervorragende Präparation die ganze Pracht dieser Zwerghuhn-Rasse.
Patenschaftswert: 100,00 Euro

Die Patin ist Frau Christa Becker.
Bantam
Gallus gallus forma domesticata
Die ersten Bantam-Hühner wurden wahrscheinlich in Indonesien gezüchtet. Sie kamen schon früh nach Europa, wo sie rasch die Herzen der Rassegeflügel-Liebhaber eroberten. In Deutschland wurde der erste Spezialklub für diese Rasse bereits 1909 gegründet.
Die Bantams zählen zwar auch zu den Zwerghühnern, sind aber untereinander wesentlich unverträglicher als die übrigen Zwergrassen. Vor allem die Hähne sind sehr temperamentvoll und stimmgewaltig: Fast möchte man meinen, Zwerg-Kämpfer vor sich zu haben. Dazu passen auch äußere Merkmale der Bantams; so fallen der kleine, breite Kopf und die kräftige Brust auf. Aber spätestens ihr üppiges Federkleid und das „Hohlkreuz“ der Hähne verwischen diesen Eindruck sofort wieder.
Wenn auch der schwarze Farbschlag überwiegt, so werden Bantams doch in sehr vielen verschiedenen Farben gezüchtet. Auffallend sind auf jeden Fall immer die großen, dicken, runden weißen Ohrlappen.
Unser Bantam-Hahn stammt aus einer Fasanerie und zeigt durch seine eindrucksvolle Präparation sehr schön die äußerlichen und charakterlichen Merkmale seiner Rasse.
Patenschaftswert: 100,00 €

