Woher – Wohin ? Spurensuche Geschichte eines Museums

Wie kauft man einen Dinosaurier? Was wollen Kinder sehen? Was ist Dekolonisierung? Sind die Tiere wirklich alle echt? Woher kommen die Auslegerboote aus Samao? Wurden sie gesammelt, gekauft, gestohlen, geschenkt oder getauscht? Und welche Rolle spielten dabei die Museumsmitarbeiter als Sammmler und Auftraggeber, welche die Reedereien, Kaufleute, Missionare und Händler?

Publikumslieblinge und Palastrevolten Bewegte Zeiten Zurück zu den Quellen

In der Ausstellung „Spurensuche” setzt sich das Übersee-Museum kritisch mit der eigenen Vergangenheit auseinander. Der Sammlungserwerb und die Präsentationsformen der ersten 100 Museumsjahre werden genauso thematisiert wie die neuesten Ergebnisse der museumsinternen Provenienzforschung zur Kolonialzeit und der NS-Zeit. Und es gibt ein Wiedersehen mit einigen Publikumslieblingen, wie dem Skelett eines Dinosauriers, dem Kolonialwarenladen oder einem Südseehaus.

Besucher und Mitarbeiter erzählen Mit Oma in Afrika Stundenlang schauen

In der Ausstellung wurden Besucher*innen gebeten, ihre persönlichen Erinnerungen an das Übersee-Museum mitzuteilen. Vom Besuch mit der Schulklasse über das Sonntagsritual bis zur ersten Begegnung mit der weiten Welt – das Übersee-Museum schafft lebhafte Erinnerungen – hier nachzulesen:

Wer wissen will, warum noch heute gesammelt wird, wie eine Provenienzforschung abläuft oder was die Arbeit von Kurator*innen ausmacht, wird in der Ausstellung fündig. In der Medienstation „Museumsfragen“ kommen Mitarbeiter*innen zu Wort.

Raubgut, Bombennächte und Bilderstürmer Mediaguide Vielfalt für die Ohren

Euphorie, Blütezeit, Schliessung, Wiederaufaufbau, Krisen und Moden – zur Ausstellung steht Ihnen ein kostenloser Mediaguide zu Verfügung. Sie können ihn während Ihres Besuchs in unserem freiem WLAN im Museum nutzen oder einfach online: Ein Mediaguide für Kinder steht ebenfalls online und in der Ausstellung zur Verfügung.

Wir danken für die freundliche Unterstützung:

Medienpartner