Geschichte einer Bremer Ikone Die Welt zu Gast ÜBERSEE in Bremen
Was heute als klassischer Musemsbau direkt neben dem Bremer Bahnhof steht begann eigentlich als Ausstellung: Die nordwestdeutsche Gewerbe- und Kunstausstellung im Bremer Bürgerpark lockte zwischen Mai und Oktober 1890 1,2 Millionen Besucher in ihre Hallen. Die Waren aus aller Welt wurden damals in Länderpavillons inszeniert – mit Tieren, Pflanzen und Dioramen aus Übersee. Schon bald stand die Frage im Raum: Kann man daraus nicht ein Museum machen?
Schon 1896 war dann der erste Bauabschnitt fertig, der zweite folgte 1908. Am 15. Januar 1896 öffnete das heutige Übersee-Museum als „Städtisches Museum für Natur-, Völker- und Handelskunde“ seine Türen. Gründungsdirektor Hugo Schauinsland präsentierte Ausstellungen, die Wissenschaftler und interessierte Laien gleichermaßen ansprechen sollten und die erstmals Mensch wie Tier in natürlicher Umgebung zeigten. Seine Leitidee: „Die ganze Welt unter einem Dach“. Schnell entwickelte sich das Haus zu einer Sehenswürdigkeit, die weit über Bremens Grenzen hinaus bekannt wurde – und es bis heute ist.





