Zukunft Meer: Wissenschaft für einen lebendigen Ozean
Gelatinöses Zooplankton oder Quallen sind als wichtige Treiber von Ökosystemveränderungen bekannt. In mehreren marinen Ökosystemen wurde ein Anstieg der Quallenbiomasse beobachtet, der als „Jellification“ bezeichnet wird und unter anderem zum Zusammenbruch wichtiger Fischereien geführt hat. Für die Polarregionen gibt es praktisch keine zuverlässigen Datensätzen zur Vielfalt und Häufigkeit von Quallen, was es uns schwierig macht, Auswirkungen ähnlichen Ausmaßes zu erkennen. Das Ziel des Arctic.Jellies-Projekts ist es, traditionelle Netzfänge mit optischen Videosystemen und Umwelt-DNA-Monitoring zu kombinieren, um Arten- und Gemeinschaftsmuster zu verstehen und Veränderungen unter zukünftigen Klimawandelszenarien vorherzusagen. Außerdem kann das Projekt so zeigen, wie wichtig verschiedene Quallenarten als Beute sind, basierend auf molekularen Studien, zur Nahrung von Raubtieren wie Fischen und Zooplankton.

Über die Ringvorlesung:
Diese Vortragsreihe, im Winter 2025/2026, ist der Halbzeit der „UN-Dekade der Meeresforschung für nachhaltige Entwicklung“ gewidmet. Sie ist eine öffentliche Ringvorlesung, gemeinsam mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und dem Übersee-Museum. Die Reihe ist von der UN als Aktivität im Rahmen der UN-Ozeandekade und von der EU von der Mission Charter der „Mission Restore our Ocean and Waters by 2030“ anerkannt.
Die Vorträge finden jeweils um 20:00 Uhr im ersten Lichthof des Übersee-Museums statt (Bahnhofsplatz 13, Bremen), inmitten der neuen Ausstellung „Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik“.
mit Prof. Dr. Charlotte Havermans, Marine Zoologie, Universität Bremen
ohne Anmeldung | Eintritt frei
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