Vorschau

© Mazi Sanda

Kabinettausstellung

Tibati – Bremen und zurück
Vom kolonialen Raub zur Partnerschaft

Ab 26. Juni 2026

Elfenbein – das weiße Gold – war im kolonialen
Kamerun sehr begehrt. Um den Handel entzündete
sich ein Konflikt, der dazu führte, dass die Stadt Tibati 1899 von der deutschen Kolonialtruppe geplündert und niedergebrannt wurde. Ein Teil des erbeuteten Raubgutes kam bereits 1902 in die Sammlung des Übersee-Museums.

Seit 2018 bestehen Kontakte zwischen Tibati,
dem Übersee-Museum und der Stadt Bremen, um
dieses koloniale Unrecht aufzuarbeiten. 2022 war
der Lamido, das politische und religiöse Oberhaupt
der Region Djérem, zu der Tibati gehört, in Bremen
zu Gast. Es wurde sowohl über eine Rückgabe gesprochen als auch gemeinsame Ideen für Kooperationsprojekte entwickelt.

Wie steht es heute um diese Partnerschaft?
Warum befindet sich die Sammlung noch im Übersee-Museum, und was ist aus den Projekten geworden – von der besseren Vitamin-A-Versorgung durch den Anbau von Gelbem Maniok bis hin zu neuen Methoden der Imkerei mit Wildbienen.


© Übersee-Museum Bremen

Große Sonderausstellung

Kult Katze!

Ab 10. Oktober 2026

Katzen gehören seit jeher zu den faszinierendsten Tieren der Menschheitsgeschichte. Vom Löwen und Tiger bis zur Hauskatze auf dem Sofa beleuchtet die Ausstellung auf 800 Quadratmetern durch die Jahrtausende hinweg die verschiedenen Rollen, welche Katzen in Religion, Mythos und Popkultur einnehmen. Es zeigt sich: Katzen sind kulturelle Ikonen und evolutionäre Meister – überraschend, vielschichtig und weit mehr als nur süß.