Spurensuche

Geschichte eines Museums

Wie fanden die Exponate aus aller Welt ihren Weg in das Übersee-Museum? Wurden sie gesammelt, gekauft, gestohlen, geschenkt oder getauscht? Und welche Rolle spielten dabei die Museumsmitarbeiter als Sammmler und Auftraggeber, die Reedereien, Kaufleute, Missionare oder Ethnografika- und Naturalienhändler?

In dieser neuen Ausstellung „Spurensuche“ setzt sich das Übersee-Museum kritisch mit der eigenen Vergangenheit auseinander. Der Sammlungserwerb und die Präsentationsformen der ersten 100 Museumsjahre werden genauso thematisiert wie die neuesten Ergebnisse der museumsinternen Provenienzforschung zur Kolonialzeit und der NS-Zeit. Darüber hinaus gibt es ein Wiedersehen mit einigen Publikumslieblingen, wie dem Skelett eines Dinosauriers, dem Kolonialwarenladen oder einem Südseehaus.

In der Ausstellung wurden Besucher*innen gebeten, ihre persönlichen Erinnerungen an das Übersee-Museum mitzuteilen. Hier lassen wir Sie an diesen Erinnerungen teilhaben:

Erinnerungen an das Übersee-Museum

Medienstation Museumsfragen

Wer wissen will, warum noch heute gesammelt wird, wie ein Provenienzforschung abläuft oder was die Arbeit von Kurator*innen ausmacht, wird in der Ausstellung fündig. In einer Medienstation kommen Mitarbeiter*innen zu Wort.

Zur Medienanwendung „Museumsfragen“

Mediaguide

Zur Ausstellung steht Ihnen ein kostenloser Mediaguide zu Verfügung. Sie können ihn während Ihres Besuchs in unserem freiem WLAN im Museum nutzen oder einfach online:

Zum Online-Mediaguide

Ein Mediaguide für Kinder steht ebenfalls online und in der Ausstellung zur Verfügung:

Zum Online-Mediaguide für Kinder
Glasvitrine mit Helm, Schild und Waffe aus Metall, rechts daneben Tafel mit Ausstellungstexten
Provenienzforschung: Woher stammen Exponate wie diese? | CC BY-SA 4.0 Übersee-Museum Bremen, Foto: Volker Beinhorn
Figur aus Metall, die einen goldenen Ball trägt und Blick in die Ausstellung auf Vitrinen

Atlasfigur des Norddeutschen Lloyd im Eingangsbereich der Ausstellung | CC BY-SA 4.0 Übersee-Museum Bremen, Foto: Volker Beinhorn

Figur mit Kragen aus Stroh, Gehörne

Herkunft wird sichtbar: afrikanische Maske aus dem Bestand des ehemaligen Lüderitz-Museums | CC BY-SA 4.0 Übersee-Museum Bremen, Foto: Volker Beinhorn

Präpariertes Reh mit Kitz in einem Diorama, davor zwei Personen

„Heile Welt“ und Heimatkunde: Reh-Diorama aus den 1950er Jahren | CC BY-SA 4.0 Übersee-Museum Bremen, Foto: Volker Beinhorn

Indianerfigur und andere Vitrinen

Indianerpaar: umstrittene Exponate neu eingeordnet | CC BY-SA 4.0 Übersee-Museum Bremen, Foto: Volker Beinhorn

Präparierter schwarzer Schwan vor gemalter Seenlandschaft

Aus der Geschichte des Ausstellungsmachens: lebensnahe Darstellung im Diorama | CC BY-SA 4.0 Übersee-Museum Bremen, Foto: Volker Beinhorn

Gelber Raum mit Personen an einer Hörstation, Schwandiorama und Plakaten.

Ausstellungsbereich zu den Umbrüchen und Veränderungen der 1970er und 1980er-Jahren | CC BY-SA 4.0 Übersee-Museum Bremen, Foto: Volker Beinhorn

Ausstellungsbereich mit einem Kaufmannsladen, einem Dinosaurierskelett und einem Südseehaus.

Erinnerungsraum der Ausstellung | CC BY-SA 4.0 Übersee-Museum Bremen, Foto: Volker Beinhorn