Erinnerungen

Geschichte wird durch Erinnerungen lebendig

In unserer Ausstellung „Spurensuche – Geschichte eines Museums“ laden wir Besucher*innen ein, ihre persönlichen Erinnerungen an das Übersee-Museum, bestimmte Exponate oder Ausstellungen mit uns zu teilen. Auf dieser Seite möchten wir Sie an diesen Erinnerungen teilhaben lassen.

Die hier zitierten Einsendungen geben nicht die Meinung des Übersee-Museums wieder. Das Übersee-Museum behält sich vor zu kürzen und bei zahlreichen Einsendungen eine Auswahl zu treffen.

Das Aquarium

Krokodile in einem Raum mit Tümpel, Steinen und Pflanzen
Das Krokodil- und Kaimangehege im Terrarienbereich des Aquariums vor 1976 | CC BY-SA 4.0 Übersee-Museum Bremen, Foto: Historisches Bildarchiv

Als ich Kind war, in den 1960er-Jahren, war die Welt noch sehr schwarz-weiß. Es gab kein Internet, und Reisen hatte ich noch nicht gemacht. Im Fernsehen liefen drei Programme, natürlich schwarzweiß. Auch die Fotos, die mein Vater machte, und die Bilder in den Büchern, die ich durchblätterte, alles war schwarzweiß. Im Museum war die Welt viel bunter. Im Aquarium, dessen Eingangsraum wie eine Grotte gestaltet war, gab es Fische aus den Tropen, die geradezu leuchteten. Solche Farben hatte ich noch nie gesehen! Mein Bruder und ich haben viele Stunden hier zugebracht. Als das Aquarium dann geschlossen wurde, war das ein echter Verlust.

Einsendung eines*r Besuchers*in

Als Kind war ich nahezu jeden Samstag hier. Damals fand ich das Aquarium sooo schön. Und in der großen Halle standen diese unglaublichen Palmen. Dazu der Mammutbaum. Und alles konnte man sich in Ruhe anschauen.

Einsendung eines*r Besuchers*in

Ich bin 1952 geboren und als kleines Mädchen oft mit meinem Vater im Übersee-Museum gewesen. Besonders schön fand ich im Untergeschoss die vielen bunten Fische und Aquarien. Schade, dass es diesen Bereich nicht mehr gibt.

Einsendung eines*r Besuchers*in

Ich bin 1952 geboren und als kleines Mädchen oft mit meinem Vater im Übersee-Museum gewesen. Besonders schön fand ich im Untergeschoss die vielen bunten Fische und Aquarien. Schade, dass es diesen Bereich nicht mehr gibt.

Einsendung eines*r Besuchers*in

Mein Mann und ich erinnern uns immer wieder gerne an das Goldfischbecken im Museum. Vor 34 Jahren war es bei schlechtem Wetter das liebste sonntägliche Ausflugsziel unserer damals zweijährigen Tochter. Immer wieder wollte sie dorthin, um die Fische zu bestaunen – gefühlt stundenlang. Einer von uns beiden Erwachsenen hatte gleichzeitig Zeit und Muße, sich die übrige Ausstellung anzusehen. Eine sehr schöne Erinnerung!

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Vor fast fünfzig Jahren war es mir als ein kleiner Knirps von 4 oder 5 Jahren nicht möglich an der Seite des Überseemuseums vorbeizugehen. Man hatte mir erzählt, dass sich dort im Museumskeller Alligatoren aufhielten. Allein diese Vorstellung bereitete mir so viel unbehagen, dass meine Familie immer die Sraßenseite mit mir wechseln muste, da ich durch die TV-Serie „Tarzan“ wusste, wie gefährlich oder gar lebensbedrohlich Krokodile werden konnten. Und jedesmal, wenn ich heute noch an dem Gebäude vorbeigehe, bereitet mir diese Erinnerung Freude und ein Lächeln auf meinem Gesicht.

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Ich (Jahrgang 1955) war zwischen meinem 8. und 12. Lebensjahr fast jeden Sonntag mit meinem Vater im Übersee-Museum. Die prägendsten Erinnerungen sind das Aquarium und die Scheibe des Mammutbaumes im Eingang.

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Ich erinnere mich gern als ich als kleiner Junge immer mit meinem Vater ins Aquarium ging, da dort eine Vogelspinne war, die ich sehr aufregend fand. Auch den im 1. oder 2. Stock aussgestellten Armknochen eines Entenschnabelsauriers habe ich geliebt, da ich in dieser Zeit das „Was-ist-Was“-Buch über Dinosaurier verschlungen habe.

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Die Zeit bleibt nicht stehen. Das Museum ist in seiner Art sehr modern geworden. Mir fehlt das damals ansprechende Aquarium. Trotzdem ist es gut, dass es dieses Haus gibt.

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Ich vermisse das große Aquarium im Eingangsbereich. Es hat mich als Schülerin sehr fasziniert.

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Die Mamutbaumscheibe

Vorplatz vor dem museum mit Menschen und einem Kran an dem eine Baumscheibe hängt.
Anlieferung der Mamutbaumscheibe in den 1950er-Jahren | CC BY-SA 4.0 Übersee-Museum Bremen, Foto: Historisches Bildarchiv

Kann man so etwas schreiben, ohne zu sehr in Klischeehaftes zu verfallen? Bei meinem ersten Besuch im Übersee-Museum war ich beeindruckt vom Querschnitt des Baumes. Ich war 5 Jahre alt und die Aufsicht sagte, wenn ich den Baum heraustragen könnte, dürfte ich ihn behalten. Bis heute versuche ich jedesmal wenn ich hier bin, den Baum anzuheben. Heute bin ich selbst Wissenschaftler – nicht allein, weil meine Kindheitstage im Übersee-Museum dazu geführt haben, aber unweigerlich haben sie dazu beigetragen.

Einsendung eines*r Besuchers*in

Meine früheste Museumserinnerung überhaupt stammt aus dem Übersee-Museum. Ich muss 5 oder 6 gewesen sein, als meine Eltern mit mir das Museum besuchten. Ich war völlig fasziniert von der riesigen Baumscheibe, die damals im Foyer lag und heute Bestandteil der Ausstellung „Erleben, was die Welt bewegt“ ist. Noch heute gehört dieses imposante Exponat zu meinen Lieblingsstücken, auch wenn ich mich nicht mehr recken muss, um sie mir anzusehen. In den folgenden Jahrzehnten habe ich das Übersee-Museum immer wieder sehr gern besucht, habe mir fast alle Sonderausstellungen angesehen und bin mittlerweile Mitglied des Förderkreises geworden. Ich freue mich sehr über den Weg, den dieses Museum in den letzten Jahrzehnten gegangen ist, und begrüße die neuen Ausstellungskonzepte (z.B. im Bereich Afrika und Amerika) sehr.

Einsendung eines*r Besuchers*in

Mit 6 Jahren habe ich zum ersten mal das Übersee-Museum mit meinem Vater besucht. Das war im Jahr 1962 und die Besuche sollen bis 1968 regelmäßig stattfinden. Ich kann mich erinnern, das schon der Eingangsbereich eine schwierige Hürde darstellte. Dort war der Mammutaum zu überwinden, aber für ein Kind waren die Jahresringe wie eine Reise in die Unendlichkeit. Wie kann ein Baum nur so alt werden? Geliebt habe ich die Glasschaukästen mit den Prozessionen, die großen Panoramabilder, die wunderbare Unordnung und exotischen Häuser im Erdgeschoß.

Aber das ist kein Vergleich zu meinen wunderbaren Erinnerungen an den ersten Stock. Er war für mich das Abenteuer pur, ein Labyrinth, dunkel und etwas verstaubt.

Einsendung eines*r Besuchers*in

Die große Baumscheibe im Eingang hat mich jedesmal fasziniert, das bedeutete für mich „Übersee-Museum“.

Einsendung eines*r Besuchers*in

Als Kind habe ich immer die Mammutbaumscheibe im Eingang bewundert. Existiert die noch?

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