Vorträge

Einmal im Monat stellen Wissenschaftler*innen des Übersee-Museums oder andere Expert*innen aktuelle Themen rund um die Themen des Museums vor.

Ein Mann hält einen Insektenkasten in die Höhe und erklärt etwas
CC BY-SA 4.0 Übersee-Museum Bremen, Foto: Matthias Haase

Termine

Lego, Lösungsmittel, Leuchtorgane: Die Erzeugung von Biolumineszenz bei der Rippenqualle Mnemiopsis leidyi

Ringvorlesung des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Bremen und des Übersee-Museum Bremen

Zukunft Meer: Wissenschaft für einen lebendigen Ozean

Biolumineszenz ist ein weit verbreitetes Phänomen im Meer, doch oft ist nicht bekannt weshalb Organismen leuchten. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit hat Gregor Wöhle versucht, das Leuchten der Rippenqualle Mnemiopsis leidyi, auch bekannt als die „Meerwalnuss“, standardisiert zu stimulieren. Zum Einsatz gekommen sind dabei depolarisierende Lösungen, aber auch ein selbst gebauter LEGO-Roboter. Weiterhin hat Gregor Wöhle untersucht, ob die Anwesenheit von Beute die Frequenz der spontanen Lichtblitze verändert um die Gründe der Biolumineszenz der Meerwalnuss zu ergründen.

Über die Ringvorlesung:

Diese Vortragsreihe, im Winter 2025/2026, ist der Halbzeit der „UN-Dekade der Meeresforschung für nachhaltige Entwicklung“ gewidmet. Sie ist eine öffentliche Ringvorlesung, gemeinsam mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und dem Übersee-Museum. Die Reihe ist von der UN als Aktivität im Rahmen der UN-Ozeandekade und von der EU von der Mission Charter der „Mission Restore our Ocean and Waters by 2030“ anerkannt.

Die Vorträge finden jeweils um 20:00 Uhr im ersten Lichthof des Übersee-Museums statt (Bahnhofsplatz 13, Bremen), inmitten der neuen Ausstellung „Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik“.

mit Gregor Wöhle (Marine Zoologie, Universität Bremen & University of Copenhagen, Denmark)

ohne Anmeldung | Eintritt frei

A year in the Arctic: Einblicke aus einer einjährigen Studie zu den Auswirkungen von Temperaturstress auf arktische Makroalgengemeinschaften

Ringvorlesung des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Bremen und des Übersee-Museum Bremen

Zukunft Meer: Wissenschaft für einen lebendigen Ozean

Die Arktis gehört weltweit zu denen am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen und erwärmt sich schneller als viele andere Gebiete der Erde. Die damit einhergehenden Veränderungen wirken sich besonders auf die sensiblen Fjord- und Küstenökosysteme aus, in denen Makroalgen unter anderem eine zentrale Rolle spielen. Ein Jahr intensiver Forschung auf Spitzbergen (Svalbard), liefert neue Erkenntnisse darüber, wie Temperaturstress die marinen Makroalgen im Gezeitenbereicht beeinflusst. Im Rahmen des Projektes YESSS (Year-round Ecosystem Study on Svalbard) hatten vier verschiedene DoktorandInnen die Möglichkeit die Auswirkungen von Temperaturstress auf unterschiedliche Organismengruppen zu untersuchen und dabei fast ein ganzes Jahr in einer der nördlichsten Forschungsstationen der Welt zu leben. Milan Beck – einer der vier – spezialisierte sich hierbei insbesondere auf die Rolle der Makroalgen des Gezeitenbereichs.

Über die Ringvorlesung:

Diese Vortragsreihe, im Winter 2025/2026, ist der Halbzeit der „UN-Dekade der Meeresforschung für nachhaltige Entwicklung“ gewidmet. Sie ist eine öffentliche Ringvorlesung, gemeinsam mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und dem Übersee-Museum. Die Reihe ist von der UN als Aktivität im Rahmen der UN-Ozeandekade und von der EU von der Mission Charter der „Mission Restore our Ocean and Waters by 2030“ anerkannt.

Die Vorträge finden jeweils um 20:00 Uhr im ersten Lichthof des Übersee-Museums statt (Bahnhofsplatz 13, Bremen), inmitten der neuen Ausstellung „Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik“.

mit Milan Beck (Marine Botanik, Universität Bremen)

ohne Anmeldung | Eintritt frei

Robben und Schweinswale im Nationalpark – die Meeressäuger vor unserer Haustür

Ringvorlesung des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Bremen und des Übersee-Museum Bremen

Zukunft Meer: Wissenschaft für einen lebendigen Ozean

Seehund, Kegelrobbe und Schweinswal sind unsere drei heimischen Meeressäugerarten an der deutschen Nordseeküste und sogar alle von Land aus zu beobachten! In diesem Vortrag wird es unter anderem um die bewegte Geschichte der Robben, ihr Monitoring und den Schutz im Nationalpark gehen. Auch unsere einzige heimische Walart, der Schweinswal, lebt direkt bei uns an der Küste. Dort sind die Tiere aber auch menschlichen Einflüssen ausgesetzt, die wir uns näher anschauen wollen. Und auch die großen Verwandten des Schweinswals, nämlich Buckelwal, Zwergwal und Pottwal, die bei uns eher (Irr-)Gäste sind, werden einen Auftritt haben!

Über die Ringvorlesung:

Diese Vortragsreihe, im Winter 2025/2026, ist der Halbzeit der „UN-Dekade der Meeresforschung für nachhaltige Entwicklung“ gewidmet. Sie ist eine öffentliche Ringvorlesung, gemeinsam mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und dem Übersee-Museum. Die Reihe ist von der UN als Aktivität im Rahmen der UN-Ozeandekade und von der EU von der Mission Charter der „Mission Restore our Ocean and Waters by 2030“ anerkannt.

Die Vorträge finden jeweils um 20:00 Uhr im ersten Lichthof des Übersee-Museums statt (Bahnhofsplatz 13, Bremen), inmitten der neuen Ausstellung „Der blaue Kontinent – Inseln im Pazifik“.

mit Dr. Thea Hamm (Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, Wilhelmshaven)

ohne Anmeldung | Eintritt frei